Spannend ging es zu am Olympiastützpunkt in München Großhadern, wo die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin in der Wettkampfklasse III ausgekämpft wurde.
Die Mittelfranken reisten mit einem Kader von rund 25 Athleten und einigen Fans zur Auftaktbegegnung in der 2. Bundesliga nach Riesa. Dank der frenetischen Anfeuerungen des jeweiligen Kämpfers durch die Erlanger wurde der Auswärtskampf zu einem Heimkampf.
Bei der DEM Ü30 waren mehr als 400 Teilnehmer gemeldet. Bei dieser deutschen Judomeisterschaft können sich jüngere und ältere Judoka wettkampfmäßig sich auf der Matte betätigen. Die Judosportler Frauen wie Männer werden in Alters - und Gewichtsklassen eingeteilt.
Talent des Monats März ist Darja Dorowskich. Die 14-jährige Judoka vom Verein Jahn Nürnberg 2012 ist bereits seit Jahren auf nationaler und internationaler Ebene ganz vorne dabei. 2017 konnte sie sich sowohl als Bayerische, als Süddeutsche Meisterin U18 und sogar als Deutsche Meisterin platzieren. Die Förderinitiative Team Nürnberg belohnte die vielversprechende Nachwuchssportlerin mit der Auszeichnung zum Talent des Monats.
Beim ECC in Teplice und beim ECJ in Lignano konnten sich die mittelfränkischen Athleten zwei Medaillen erkämpfen.
In Teplice verlor Darja Dorowskich ihren Auftaktkampf nur sehr knapp, konnte aber all ihre Kämpfe in der Trostrunde vorzeitig für sich entscheiden und sicherte sich somit die Bronzemedaille.
Im italienischen Lignano ging Ina Bauernfeind mit zwei Siegen als Poolsiegerin in die Finalrunde. Den Einzug ins Finale sicherte sich die Neuhauserin durch einen vorzeitigen Sieg. Im Finale wurde Ina als Siegerin erklärt und konnte sich über Gold freuen! Herzlichen Glückwunsch!!
Ina Bauernfeind mit Trainer Winston Gordon, Bild: facebook
Von der ersten Minute an hatte Viola Wächter die Teilnehmerinnen des zweiten Ippon Girls Lehrgang in Mittelfranken im Griff. Noch gar nicht richtig angefangen, gab es schon wilde Fangspiele auf der Matte und Viola mit ihren beiden Cotrainerinen Leona und Eva mittendrin.
Nach der Begrüßung durch Breitensportreferent Frank Christgau ging es nach dem Aufwärmen natürlich zur "Tokui-waza" Spezialtechnik von Viola dem Uchi mata.